Holger Hitzblech
 
Stiftung zur Förderung von onkologischen Einrichtungen
für Krebserkrankungen bei Kindern

Projekte

Projekt Klassissimo

Projekt Klassissimo
Schulprojekt Klassissimo
  1. Beteiligung am Neubau des Seitenflügels der Uniklinik in Bonn, 1995 mit 15.000 €
  2. Schulprojekt Klassissimo in der Uniklinik Bonn mit 105.000 €
    Krebskranke Kinder können im Krankenhaus am Unterricht Ihrer Schulklasse teilnehmen, somit verpassen sie nicht den Anschluss. Der Unterricht wird aufgezeichnet und nach belieben im Krankenhaus angeschaut
  3. Finanzierung eines Arbeitsplatzes (Krankenschwester ½ Tags) für den psychosozialen Dienst an der Uniklinik Mainz mit jährlich 24.000 €
  4. Unterstützung Kinderhospiz Balthasar mit insgesamt 35.000 €
  5. Unterstützung von Familien mit Krebserkrankten Kindern mit insgesamt 106.000 €
  6. Übernahme von Operationskosten bei krebskranken Kindern, welche nicht durch Versicherungsträger abgedeckt sind mit bisher über 40.000 €

Gut - klasse - klassissimo!

Zeitschrift Bärenstark, Nr. 1/2010, Förderkreis Bonn

Dank einer Spende der Holger-Hitzblech-Stiftung über 4.000 Euro konnte der Förderkreis das Klassissimo-Projekt neu konzipieren. Für die beabsichtigte Umstellung der Laptops auf UMTS-Übertragung können nun mit einem hierfür erforderlichen Internetzugang ausgerüstete Netbooks angeschafft werden.

Der Vorteil des Systems ist, dass die Bindung an den Klassenraum entfällt und somit insbesondere auch Oberstufenschülerinnen und -schüler den schnellen Kontakt zum Schulunterricht herstellen und den Kontakt in die Klasse halten können.

Die Holger-Hitzblech-Stiftung unterstützt bereits seit 1993 wechselnde Projekte des Förderkreises und hat uns seitdem die sagenhafte Summe von insgesamt 209.615 Euro gespendet!

Reaktionen von Betroffenen

24.01.2008 - Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder e.V.

Sehr geehrte Frau Hitzblech, sehr geehrter Herr Hitzblech,
sehr geehrte Damen und Herren des Kuratoriums,
für 15 Jahre großzügige Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Was konnten wir in diesen Jahren mit Ihrer Hilfe bewirken? Das Schulprojekt „Klassissimo“ wurde in der Bonner Universitäts-Kinderklinik etabliert und ausgebaut. Es war bundesweit das erste Projekt seiner Art. Krebskranken Kinder, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 sind, werden mit ihrer Heimatschule vernetzt. Sie können auf einem Notebook am Klinikbett ihren eigene Unterricht auf dem Bildschirm verfolgen, zuhören und sich per Textchat direkt einschalten. Sie können aber auch den Unterricht am Nachmittag oder Abend abrufen, wenn sie morgens nicht dazu in der Lage waren oder sich keine Gelegenheit ergab. Auch von zu Hause ist die Teilnahme am Unterricht möglich. Sie sind auf dem „Laufenden“ und bleiben so – was noch wichtiger ist – in intensivem Kontakt zu ihren Klassenkameraden. Sie werden umgekehrt nicht von ihren Kameraden vergessen, denn sie bleiben durch die Kamera stets präsent. Die Mitschülerinnen und Mitschüler üben soziales Engagement und betreuen selbstständig dieses Projekt. In der psycho-sozialen Versorgung der krebskranken Kinder ist „Klassissimo“ ein echter Meilenstein und nicht mehr wegzudenken. Sechs komplette Ausstattungen zur Vernetzung, Notebooks für die Jugendlichen auf Station, Weiterentwicklung im System- das alles wurde möglich.

Die Carreras Schwestern, vier Kinderkrankenschwestern von der Kinderkrebsstation Bonn, betreuen die Patientinnen und Patienten zu Hause in den Therapiepausen und ersparen damit der Familie weite Anfahrten. Sie ermöglichen auch in der palliativen Situation mit ihrer Kompetenz und mit ihrem großen Einsatz die Pflege bis zum letzten Tag des jungen Menschen. Zwei Autos und je ein Notfallkoffer stehen den Schwestern jederzeit zur Verfügung.

Einzelne, in Not geratene Familien erhielten durch Sie finanzielle Unterstützung. Das Jugendzimmer wurde eingerichtet und ist nun ein Platz, der einzig für Jugendliche und junge Erwachsene vorgesehen ist. Hier können Sie – abseits vom Klinikalltag – Fernseher, DVD-Player und Computer nutzen. Eine gemütliche Sitzecke lädt ein, sich auch mal mit Freunden ungestört zurückzuziehen. Mit Ihrer großartigen Hilfe haben wir viel erreicht. Genannt sind hier nur einige gute Beispiele. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit auch weiterhin unterstützen würden. Denn nur mit der Hilfe vieler wohlmeinender und treuer Spender können wir krebskranken Kindern, Jugendlichen und deren Familien effektiv helfen.

Mit herzlichem Dank und lieben Grüßen
Lutz Hennemann und
Prof. Dr. Udo Bode, Leiter der Abteilung Pädiatr. Onkologie/ Hämatologie

20.12.2004 – Frau Dombo, Universitätsklinik Mainz

Sehr geehrte Familie Hitzblech, liebe Familie Hitzblech,
wir wünschen Ihnen als hiesige Kinderkrebsstation in Mainz ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein gesundes und zufriedenes 2005.
Auf diesem Wege möchten wir nochmals unseren Dank aussprechen, für die immensen schnellen und wirtschaftlichen Hilfen an Eltern unser schwerstkranken Kindern. Ich persönlich kenne keine Stiftung dieser Art mit diesem einzigartigen Engagement.
Herzliche Grüße
M. Dombo

01.07.1993 – Dr. U. Göbel, Universitätsklinik Düsseldorf

Sehr verehrte Frau Hitzblech, sehr geehrter Herr Hitzblech!
Mit großer innerer Rührung habe ich das Gedicht von Holger gelesen. Es bestätigt wieder, dass unsere Patienten doch sehr viel besser über ihren Körper Bescheid wissen, als wir mit unseren verschiedenen Untersuchungstechniken erkennen können. Durch die Holger Hitzblech Stiftung werden Sie in der besten Weise dem von Holger tapfer ausgetragenen Kampf gerecht.
Die Behandlung von Kindern mit primär disseminiertem oder früh rezidiviertem Ewing-Sarkom, fortgeschrittenen Weichteilsarkomen und Neuroblastomen sind uns weiterhin ein sehr wichtiges Anliegen. Im Oktober wird die nächste Arbeitstagung der Internationalen Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie in San Francisco stattfinden. Speziell auf unseren Wunsch hin wird dort – ähnlich wie bei der letztjährigen Tagung in Hannover – wieder eine Sitzung zur Behandlung des Ewing-Sarkoms abgehalten werden.
Durch Ihre Stiftung werden Sie hoffentlich bald vielen anderen Kindern und Jungendlichen das ermöglichen können, was Holger versagt geblieben ist.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. U. Göbel